Strahlung
Das Problem: Sonne heizt die Fassade im Sommer auf. Im Winter strahlt die warme Wand nach außen ab.
Die Antwort: Die harte, reflektierende Schale jeder Mikrosphäre wirft einen Teil der Strahlung zurück, bevor sie in den Untergrund gelangt.
PScoat ist keine Farbe mit Dämmversprechen. Kern der Beschichtung sind hohle Keramik-Mikrosphären, eingebettet in eine Harzmatrix. Sie greifen an allen drei Wegen an, auf denen Wärme ein Bauteil verlässt.

Wärme wandert auf drei Arten: als Strahlung, durch Leitung im Material und durch Strömung in Hohlräumen. Herkömmliche Dämmstoffe setzen vor allem an der Leitung an. Eine Beschichtung mit Mikrosphären greift alle drei an.
Das Problem: Sonne heizt die Fassade im Sommer auf. Im Winter strahlt die warme Wand nach außen ab.
Die Antwort: Die harte, reflektierende Schale jeder Mikrosphäre wirft einen Teil der Strahlung zurück, bevor sie in den Untergrund gelangt.
Das Problem: Feste Stoffe leiten Wärme. Je dichter das Material, desto besser leitet es – deshalb dämmen Beton und Ziegel schlecht.
Die Antwort: Der Kern der Sphären ist nahezu luftleer. Wo kaum Moleküle sind, wird kaum Wärme weitergereicht.
Das Problem: In Luftschichten und Hohlräumen trägt bewegte Luft Wärme von warm nach kalt.
Die Antwort: Die Sphären sind geschlossen und einzeln in Harz eingebettet. Es entstehen keine durchgehenden Hohlräume, in denen Luft zirkulieren könnte.
Drei Bestandteile, die nur zusammen wirken: die Mikrosphären, das Bindemittel und die Reihenfolge, in der aufgetragen wird.
Eine mikroskopisch kleine Keramikblase mit gehärteter Wand. Die Wand wirft Strahlung zurück, der hohle Kern unterbricht die Wärmeleitung.
Sie hält die Sphären in Position und verbindet sich direkt mit dem Untergrund – Putz, Beton, Ziegel oder Metall. Ohne Kleber, ohne Dübel.
Grundierung, Hauptschicht, Deckschicht. Erst das Zusammenspiel ergibt die Wirkung; eine einzelne Lage ist noch kein System.
Die Angaben stammen aus dem technischen Datenblatt, der Leistungserklärung und den Prüfberichten. Die vollständigen Unterlagen stellen wir Planern und Sachverständigen auf Anfrage zur Verfügung.
| Kennwert | Wert | Bemerkung |
|---|---|---|
| Systemleistungswert (Ersatz-λ) | 0,000120 W/(m·K) | Funktionsschicht BUILD, ermittelt durch Vergleichsmessung. Der Wert ist ein Ersatz-Koeffizient für den Schichtaufbau, kein Materialkennwert nach EN 12667/EN 12664 undkein Bemessungswert für Nachweise. |
| Schichtdicke | wenige Millimeter | je nach System und Untergrund |
| Wasserdampfdurchlässigkeit | Klasse V1 | BUILD, deklariert in der Leistungserklärung nach EN 15824 |
| Brandverhalten | B-s1, d0 | PSC 250 T nach EN 13501-1. Die Klasse besteht aus drei Teilen, und in zwei davon ist es jeweils die beste Stufe: s1 ist die geringste Rauchentwicklung, d0 bedeutet kein brennendes Abtropfen. B heißt schwerentflammbar – nichtbrennbar (A1/A2) ist die Reihe nicht. Die Klasse A2-s1, d0 gilt für PSC 1200 T, eine eigene Produktlinie außerhalb dieser CE-Kennzeichnung. Beides beschreibt das Brandverhalten des Baustoffs, nicht den Feuerwiderstand eines Bauteils. |
| Materialbedarf | ca. 1,2–1,4 l/m² | Gesamtsystem aus drei Lagen. Herstellerangabe, kein geprüfter Wert. Der tatsächliche Verbrauch hängt vom Untergrund ab. |
| Untergründe | Beton, Mauerwerk, Ziegel, Stein, Putz, Gipskarton, Faserzement, Holz, Metall | Voraussetzung: tragfähig, sauber, Untergrundfeuchte unter 4 % (Beton unter 2,5 %). Nicht geeignet für PE, HDPE, PP, PTFE und andere Kunststoffe. |
| Verarbeitung | Rolle, Pinsel, Spritzgerät | Trocknungszeiten zwischen den Lagen beachten |
| Kennzeichnung | CE nach EN 15824 | EN 15824 ist die Norm für Putze auf organischer Basis, nicht für Dämmstoffe. Bewertung und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit nach System AVCP 3, ohne notifizierte Stelle. |
Ein Lambda-Wert allein sagt wenig.Die thermische Wirkung einer Beschichtung lässt sich nicht an der Wärmeleitfähigkeit einer einzelnen dünnen Schicht ablesen – an einem echten Bauteil wirken alle Schichten zusammen. Deshalb unterscheiden wir zwischen Materialprüfung, Bauteilprüfung und Gebäudemessung. Was das bedeutet, steht auf der SeiteMessungen & Nachweise.

Verringert den Wärmestrom durch das Bauteil.

Wärmere Oberflächen unterschreiten den Taupunkt seltener – im Einzelfall objektbezogen zu beurteilen.

Setzt an der Ursache an: der zu kalten Oberfläche. Eine schimmelhemmende Wirkung der Beschichtung selbst ist nicht nachgewiesen.

PSC 250 T: B-s1, d0 nach EN 13501-1 – schwerentflammbar, geringste Rauchentwicklung, kein brennendes Abtropfen.

Geringe Wasseraufnahme (Klasse W3 nach EN 15824), beständig gegen UV-Strahlung.

Haftet direkt auf dem Untergrund – es entsteht kein Hohlraum. Herstellerangabe, ohne Kennwert nach EN ISO 12944.
Geprüft belegt sind davon zwei Punkte: das Brandverhalten aus dem Prüfzertifikat und die Wasseraufnahme, die in der Leistungserklärung mit Klasse W3 nach EN 15824 deklariert ist. Alle übrigen Punkte beschreiben, woran die Schicht ansetzt – sie sind keine Zusage für ein Ergebnis am einzelnen Gebäude. Eine schimmelhemmende Wirkung der Beschichtung ist nicht nachgewiesen.
PScoat ist eine thermoreflektierende Dünnschicht-Beschichtung und kein Dämmstoff im Sinne des Gebäudeenergiegesetzes; einen U-Wert-Nachweis ersetzt sie nicht. Der oben genannte Systemleistungswert ist ausdrücklich kein Bemessungswert und trägt keinen Nachweis. Was geprüft ist
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