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PScoat
Kalte Wandflächen

Schimmel an kalten Wänden ist ein Temperaturproblem.

Er wächst nicht, weil zu wenig gelüftet wird. Er wächst, weil eine Stelle der Wand kalt genug ist, dass die Luftfeuchtigkeit daran kondensiert. Solange diese Stelle kalt bleibt, kommt er nach jedem Anstrich wieder.

Kellerecke: beide Wände sind großflächig von dunklen Stockflecken überzogen, der Putz platzt in Schollen ab.

Die Beschichtung wirkt nicht gegen Schimmel selbst, sondern auf die Temperatur der Wandoberfläche – und damit auf die Bedingung, unter der Tauwasser überhaupt ausfällt.

Die Ausgangslage

Warum Überstreichen nicht hilft

Ein Anti-Schimmel-Anstrich tötet, was da ist. An der Ursache ändert er nichts – die Wand bleibt kalt, die Feuchtigkeit fällt weiter aus.

Das Problem

  • Warme Raumluft nimmt viel Wasserdampf auf, kalte wenig
  • An einer kalten Wandoberfläche kühlt die Luft ab und gibt Wasser ab
  • Genau dort hat der Schimmel, was er braucht: Feuchtigkeit
  • Wärmebrücken an Ecken, Stürzen und Deckenanschlüssen sind die kältesten Stellen
  • Nach dem Überstreichen ist er in wenigen Monaten wieder da

An der Ursache ansetzen

  • Eine wärmere Wandoberfläche unterschreitet den Taupunkt seltener
  • Gemessen: 19 °C Innenoberfläche bei 0 °C außen – rechnerisch wären 12,9 °C zu erwarten
  • Diffusionsoffen – Wasserdampfdurchlässigkeit V1 nach EN 15824, vorhandene Feuchte kann austrocknen
  • Auch gezielt an einzelnen Wärmebrücken einsetzbar
  • Wenige Millimeter Auftrag, der Raum bleibt, wie er ist

Ein bestehender Befall gehört zuerst fachgerecht beseitigt. Kommt die Feuchtigkeit aus einem Rohrschaden oder von unten, klären wir das vorab.

Eine Messung, ein Objekt

Worüber sich Tauwasser entscheidet

Ob eine Wand Kondenswasser ansetzt, entscheidet sich an ihrer Innenoberfläche. An einem Wohnhaus von 1900 wurde diese Temperatur bei 0 °C Außentemperatur aufgenommen.

12,9 °Crechnerisch erwartete Innenoberfläche der Außenwand bei 0 °C außen
19 °Cgemessene Innenoberfläche nach der Beschichtung, Wohnhaus Baujahr 1900

Was der Wert hergibt – und was nicht.Verglichen werden zwei verschiedene Arten von Werten: die 12,9 °C sind für die unbeschichtete Wand berechnet, die 19 °C an der beschichteten Wand gemessen – an einer einzelnen Messstelle in einem einzelnen Gebäude. Die Messung hat der Hersteller selbst durchgeführt und dokumentiert, sie stammt nicht von einer externen Prüfstelle; die Quelle nennt weder Messdatum noch Ort. Daraus folgt kein U-Wert, keine Einsparung und keine Zusage für ein anderes Haus – und schon gar keine Aussage darüber, ob im Einzelfall Schimmel wiederkommt. Wie wir Prüfstand, Bauteil und Gebäude auseinanderhalten, steht unterMessungen & Nachweise.

Fast immer sitzt die kälteste Stelle nicht mitten in der Wand, sondern an einer Wärmebrücke – am Sockel, in der Fensterlaibung, hinter dem Heizkörper. Dort beginnt der Schimmel.

Vor dem ersten Eimer

Erst sehen, wo die Wand auskühlt

Eine Wärmebildaufnahme zeigt, welche Bereiche kälter sind als der Rest. Meist ist es nicht die ganze Wand, sondern ein Betonsturz, eine Außenecke oder der Anschluss an die Decke. Das entscheidet, wie groß die behandelte Fläche überhaupt sein muss.

Thermografie vergleicht zwei Zustände. Aus einer einzelnen Oberflächentemperatur wird ohne weitere Randbedingungen kein U-Wert abgeleitet.

Oben die Fotoaufnahme einer Hauswand mit frisch beschichteter Fläche, darunter zwei Wärmebilder desselben Hauses, auf denen wärmere Bereiche rot und kältere blau erscheinen.
Beispielaufnahmen zum Verfahren, kein Vorher-Nachher-Vergleich: Die beiden Wärmebilder tragen keine Temperaturskala und keine Angabe, wann sie entstanden sind. Sie sind untereinander nicht vergleichbar und zeigen die Außenseite – die kalten Stellen, um die es hier geht, liegen innen.
Worauf es ankommt

So gehen wir vor

1 · Ursache klären

Kondensat aus der Raumluft, aufsteigende Feuchte oder ein Schaden? Das entscheidet alles Weitere. Ohne diese Klärung fangen wir nicht an.

2 · Kalte Stellen finden

Mit einer Wärmebildaufnahme wird sichtbar, wo die Wand auskühlt. Oft sind es Betonstürze, Außenecken und Deckenanschlüsse – nicht die ganze Wandfläche.

3 · Befall beseitigen

Vorhandener Schimmel wird fachgerecht entfernt. Bei größerem Befall gehört das in die Hände eines Fachbetriebs mit entsprechender Schutzausrüstung.

4 · Oberfläche anheben

Die Beschichtung hebt die Oberflächentemperatur an. Bei punktuellen Wärmebrücken genügt oft ein begrenzter Bereich.

5 · Nachsehen

Nach dem ersten Winter zeigt eine erneute Aufnahme, ob die kalten Stellen verschwunden sind.

Wonach oft gefragt wird

Zu einer Innenfassung mit Zusatzstoff liegt ein Laborbericht aus einem Bakterientest vor. Er lässt sich dem Produkt nur mit Vorbehalt zuordnen und sagt über Schimmelpilze nichts aus. Wir legen den Bericht samt seiner Grenzen offen und leiten daraus keine Wirkungsaussage ab.

Oberflächentemperaturen an dokumentierten Objekten

GebäudeAußenRaumWand vorherWand nachher
Wohnhaus, Bj. 1890+2 / +5 °C20 °C12 °C19 °C
Wohnhaus, Bj. 19000 °C20 °C12,9 °Crechnerisch19 °Cgemessen
Wohnhaus, Bj. 1960+4 °C20 °C11 °C19 °C

Dokumentierte Einzelmessungen an realen Gebäuden, jeweils an einer einzelnen Messstelle. Der Hersteller hat sie selbst durchgeführt und dokumentiert; es sind keine Berichte einer externen Prüfstelle, und die Quellen nennen weder Messdatum noch Ort. Sie belegen die Veränderung an diesen Objekten unter den genannten Bedingungen – daraus lässt sich kein allgemeingültiger Wert für jedes Gebäude ableiten. Die vollständige Einordnung steht unterMessungen & Nachweise.

Ihre Fläche

Ziehen Sie den Regler auf Ihre Fläche

Materialbedarf, Gebindegrößen und Materialpreis rechnen sich sofort mit. Der Bedarf ist eine Herstellerangabe, kein geprüfter Wert. Der tatsächliche Verbrauch hängt vom Untergrund ab.

Wer trägt auf?

Ziehen Sie den Regler – Materialbedarf und Kosten rechnen sich sofort mit. Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer.

PScoat Easy

Der Einstiegsaufbau mit der geringsten Schichtdicke.

je m²

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Meist gewählt

PScoat Plus

Unsere Empfehlung für Wohngebäude im Bestand – mittlere Schichtdicke.

je m²

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PScoat Premium

Der stärkste Aufbau mit der größten Schichtdicke.

je m²

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Materialbedarf für den Schichtaufbau

Grundierung
Funktionsschicht
Abschlussbeschichtung
Gesamt
Gebinde à 18 l

Richtwerte auf Grundlage von Herstellerangaben, kein Angebot. Wie viel Sie brauchen, hängt vom Untergrund ab.

Häufige Fragen

Was uns dazu gefragt wird

Reicht die Beschichtung allein?

Wenn die Ursache Kondensat an einer zu kalten Oberfläche ist: in vielen Fällen ja. Wenn Feuchtigkeit von außen eindringt, aus einem Rohr kommt oder im Mauerwerk aufsteigt: nein. Dann muss zuerst die Quelle abgestellt werden. Gegen den Pilz selbst wirkt die Beschichtung nicht – sie wirkt auf die Temperatur der Oberfläche. Wir sehen uns das an, bevor wir ein Angebot machen.

Muss ich trotzdem lüften?

Ja. Feuchtigkeit entsteht beim Kochen, Duschen und Atmen und muss raus. Die Beschichtung macht das System nur unempfindlicher gegenüber normalem Wohnverhalten – sie ersetzt das Lüften nicht.

Wie schnell sieht man einen Unterschied?

Die Oberflächentemperatur steigt, sobald die Beschichtung durchgetrocknet ist. Ob der Schimmel wegbleibt, zeigt sich über den ersten Winter.

Was kostet das bei einem einzelnen Zimmer?

Bei einem Raum mit rund 30 m² Wandfläche liegen die Materialkosten je nach System im niedrigen dreistelligen Bereich. Der Regler weiter oben rechnet das für Ihre Fläche aus. Der Materialbedarf ist eine Herstellerangabe, kein geprüfter Wert; der tatsächliche Verbrauch hängt vom Untergrund ab.

Welche Fläche ist bei Ihnen betroffen?

Fläche eingeben, System wählen – Sie sehen sofort Materialbedarf und Materialkosten. Danach entscheiden Sie, ob wir Ihnen ein konkretes Angebot erstellen sollen.

Kostenlos und unverbindlich. Wir melden uns nur, wenn Sie das möchten.