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PScoat
Innendämmung

Wenn außen nichts geht.

Denkmalgeschützte Fassade, Grenzbebauung, eine Eigentümergemeinschaft, die sich nicht einigt: Es gibt viele Gründe, warum außen nicht gedämmt werden kann. Innen ist das heikler – weil man dabei sehr leicht Feuchteschäden erzeugt.

Kircheninnenraum während der Beschichtung: Backsteinpfeiler und Einbauten sind mit Folie abgedeckt, ein Hubsteiger steht unter den hell gestrichenen Gewölbebögen.
Innenbeschichtung in einem denkmalgeschützten Gebäude während der Ausführung: abgedeckte Pfeiler, Hubsteiger, die Fläche wird von innen beschichtet. Herstellerbild zur Veranschaulichung der Anwendung – kein Nachweis einer Dämmwirkung.
Die Ausgangslage

Warum Innendämmung als schwierig gilt

Jede Innendämmung verschiebt den Taupunkt nach außen. Die Außenwand wird kälter, weil weniger Heizwärme sie erreicht. Wo dann noch Wasserdampf hinkommt, fällt er aus. Das ist der Mechanismus hinter den bekannten Schadensbildern.

Das Problem

  • Dicke Innendämmung kühlt die Außenwand deutlich ab
  • Dampfsperren funktionieren nur, wenn sie wirklich dicht sind – jede Steckdose ist ein Risiko
  • Feuchtigkeit, die einmal drin ist, trocknet kaum wieder aus
  • Der Raum wird kleiner, Fensterlaibungen werden zum Problem
  • Möbel an der Außenwand verschärfen die Lage zusätzlich

Der andere Ansatz

  • Dünnschichtiger Auftrag – die Außenwand kühlt weniger stark aus als hinter einer dicken Dämmplatte
  • Diffusionsoffen – Wasserdampf kann durch die Beschichtung entweichen
  • Keine Dampfsperre nötig, die dicht bleiben muss
  • Fugenlos aufgetragen, auch an Laibungen und in Ecken
  • Der Raum verliert praktisch keine Fläche

Trotzdem gilt: Innendämmung ist kein Fall für Selbstversuche. Bei feuchten Wänden, aufsteigender Feuchte oder unklarem Wandaufbau sehen wir uns das vorher an. Wir sagen auch ab, wenn wir es für nicht vertretbar halten.

Eine Messung, ein Objekt

Worum es innen eigentlich geht: die Oberflächentemperatur

Ob eine Wand Kondenswasser ansetzt, entscheidet sich an ihrer Innenoberfläche. An einem Wohnhaus von 1900 wurde diese Temperatur bei 0 °C Außentemperatur aufgenommen.

12,9 °Crechnerisch erwartete Innenoberfläche der Außenwand bei 0 °C außen
19 °Cgemessene Innenoberfläche nach der Beschichtung, Wohnhaus Baujahr 1900

Was der Wert hergibt – und was nicht.Es handelt sich um eine herstellereigene Darstellung zu einem einzelnen Gebäude, ohne Datumsangabe. Gemessen wurde allein die beschichtete Wand; die 12,9 °C stammen aus einer Berechnung der unbeschichteten Wand, nicht aus einer Vorher-Messung am Objekt. Daraus folgt kein U-Wert, keine Einsparung und keine Zusage für ein anderes Haus. Wie wir Prüfstand, Bauteil und Gebäude auseinanderhalten, steht unterMessungen & Nachweise.

Worauf es ankommt

Wann Innendämmung in Frage kommt

Denkmalschutz

Bei geschützten Fassaden ist außen meist nichts erlaubt. Innen ist dann der einzige Weg. Für historische Bausubstanz gibt es eine eigene Fassung, die auf Verträglichkeit mit alten Putzen ausgelegt ist.

Einzelne Räume

Nicht immer muss das ganze Haus. Ein ausgekühltes Nordzimmer oder eine Wohnung im Erdgeschoss lässt sich einzeln behandeln, ohne dass die Gemeinschaft zustimmen muss.

Kalte Ecken

Wärmebrücken an Außenecken, Deckenanschlüssen und Betonstürzen sind der häufigste Ort für Schimmel. Sie lassen sich gezielt behandeln, auch wenn der Rest der Wand bleibt, wie er ist.

Plattendämmung und Beschichtung im Vergleich

PunktPlatte mit DampfsperrePScoat Innenbeschichtung
Aufbau4 bis 10 cmwenige Millimeter
Raumverlustspürbarpraktisch keiner
Diffusiongesperrt – muss dicht bleibendiffusionsoffen
Fehleranfälligkeithoch an Durchdringungenkeine Durchdringungen
Laibungenmüssen mitgedämmt werdenwerden mitbeschichtet
Rücktrocknungkaum möglichmöglich

Gegenüberstellung der Bauweisen, keine Kennwerttabelle. Welche Werte belegt sind, steht unter Zertifikate.

Ihre Fläche

Ziehen Sie den Regler auf Ihre Fläche

Materialbedarf, Gebindegrößen und Materialpreis rechnen sich sofort mit. Der Bedarf ist eine Herstellerangabe, kein geprüfter Wert. Der tatsächliche Verbrauch hängt vom Untergrund ab.

Wer trägt auf?

Ziehen Sie den Regler – Materialbedarf und Kosten rechnen sich sofort mit. Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer.

PScoat Easy

Der Einstiegsaufbau mit der geringsten Schichtdicke.

je m²

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Meist gewählt

PScoat Plus

Unsere Empfehlung für Wohngebäude im Bestand – mittlere Schichtdicke.

je m²

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PScoat Premium

Der stärkste Aufbau mit der größten Schichtdicke.

je m²

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Materialbedarf für den Schichtaufbau

Grundierung
Funktionsschicht
Abschlussbeschichtung
Gesamt
Gebinde à 18 l

Richtwerte auf Grundlage von Herstellerangaben, kein Angebot. Wie viel Sie brauchen, hängt vom Untergrund ab.

Häufige Fragen

Was uns dazu gefragt wird

Bekomme ich davon Schimmel?

Schimmel entsteht, wo die Wandoberfläche so kalt wird, dass Luftfeuchtigkeit darauf kondensiert. Eine wärmere Oberfläche macht das unwahrscheinlicher. Deutlich gesagt: Die Beschichtung selbst wirkt nicht gegen Schimmel – eine schimmelhemmende Wirkung ist nicht nachgewiesen, und wir behaupten sie auch nicht. Sie setzt an der Temperatur an, nicht am Pilz. Voraussetzung ist, dass die Wand trocken ist und bleibt.

Kann ich das selbst auftragen?

Handwerklich ja, es wird wie Farbe verarbeitet. Die Frage ist nicht das Auftragen, sondern die Beurteilung vorher: Ist die Wand trocken? Gibt es aufsteigende Feuchte? Ist der Untergrund tragfähig? Wenn Sie das nicht sicher beantworten können, lassen Sie es prüfen.

Was ist mit vorhandener Tapete?

Sie muss runter. Die Beschichtung braucht einen tragfähigen, saugfähigen Untergrund. Auf Raufaser oder Vinyltapete hält sie nicht dauerhaft.

Wie lange dauert das Trocknen?

Zwischen den Lagen sind je nach Bedingungen einige Stunden nötig. In bewohnten Räumen muss gut gelüftet werden. Die Beschichtung hat einen sehr niedrigen Lösemittelanteil und ist für Innenräume vorgesehen.

PScoat ist eine thermoreflektierende Dünnschicht-Beschichtung und kein Dämmstoff im Sinne des Gebäudeenergiegesetzes; einen U-Wert-Nachweis ersetzt sie nicht. Bei Innendämmung gehört dazu eine Beurteilung des Feuchtehaushalts der Wand. Was geprüft ist

Welche Fläche möchten Sie innen behandeln?

Fläche eingeben, System wählen – Sie sehen sofort Materialbedarf und Materialkosten. Danach entscheiden Sie, ob wir Ihnen ein konkretes Angebot erstellen sollen.

Kostenlos und unverbindlich. Wir melden uns nur, wenn Sie das möchten.